Die wissenschaftlichen Grundlagen der Audio-Psycho-Phonologie

7.   DIE   WISSENSCHAFTLICHEN   GRUNDLAGEN   DER    AUDIO-PSYCHO- PHONOLOGIE

DIE  TOMATIS – METHODE  in  MÜNCHEN

 ‚Wenn man wirklich Neuland betreten will,  kann es vorkommen, daß nicht nur neue Inhalte aufzustellen sind, sondern daß auch die Struktur des Denkens sich ändern muß, wenn man das Neue verstehen will.‘       Werner Heisenberg

Die Audio-Psycho-Phonologie nach Tomatis ist eine ausgearbeitete Neuro- und Psychotherapie apparativer Art.  Grundlegend für sie ist die Aussage, dass die sprachlichen und seelischen Entwicklungen primär vom Ohr und seinen Hörprozessen gesteuert werden.  Sie gehört als Methode zu den Humanwissenschaften und beschreibt vor allem die wechselseitigen Abhängigkeiten von  Ohr,  Phonation,  Motorik und  Psyche.
Mit  Hilfe eines  elektronischen  Hörsimulators kann das Horchen einer Person so angeregt und optimiert werden, dass es ihr möglich wird das eigene Hören, Sprechen,  Singen,  Lesen und  die  Körperaufrichtung und  Haltung zunehmend  optimaler  wahrzunehmen und zu  kontrollieren.

Immer vom einzelnen Patienten ausgehend, entwickelte Tomatis  eine empirische Anthropologie indem er die Wirkungen untersuchte, die er beim Horchtraining beobachtet hatte.  Daraus entstanden eine erweiterte neuro-physiologische Theorie des menschlichen Ohres und eine psycho-pädagogisch angewandte Methode der Entwicklung zum Horchen.
Während Hören den physiologischen und passiven Vorgang beschreibt, wird das Horchen als willentlicher, als aktiver psychologischer Vorgang begriffen. Horchen ist demnach die willentliche Fähigkeit des Ohres zu fokussieren;  denn nur diese Fähigkeit erlaubt der Hörschnecke eine gute Analyse der Töne. Was der Punkt des schärfsten Sehens, die Makula für das Auge ist,  das ist als Ort des genauesten Hörens für das  Ohr  die  Hörschnecke ;  denn mit den anderen Teilen von Auge und Ohr kann man nicht  ‚zielen‘.

Wenn das Ohr aktiv auf Laute, Sprache u.a.  horchen will, ist dies ein Vorgang der äußerst subjektiv gestaltet wird. Nichts ist demnach psychologischer als das Horchen.  Wenn man das Horchen als erste Natur des Menschen begreift, so liegt es in dieser Natur, dass jeder die Qualitäten und den Stil seines eigenen Horchens als einmalig und einzigartig erlebt und dies normalerweise nicht mehr hinterfragt. Seine zentrale Bedeutung und die individuelle Dimension zeichnet sich schon früh in der embryonalen Entwicklung ab. Je nachdem, ob die Beziehung des Ungeborenen zur Mutter von dieser z.B. angenommen oder zurückgewiesen wurde, öffnet oder verschließt sich das Ohr in der späteren Kommunikation. Zu einer derartigen  spezifischen Hörbereitschaft oder Nicht-Hörbereitschaft ist nur der Mensch fähig.

Das Ohr ist zudem nicht primär zum Hören gemacht, was nicht so leicht zu verstehen ist !  Ähnlich wie der Kehlkopf, der entwicklungsgeschichtlich nicht zum Sprechen gemacht wurde, handelt es sich auch beim Ohr um eine sogenannte sekundäre Anpassung.  Es gibt zwei wichtige andere Aufgaben des Ohres, die viele vergessen haben,  die sich in der Onto- und Phylogenese aber wiederfinden lassen.

‚Die Hauptaufgabe des Ohres ist es, dass wissen wir heute,  eine Energiezentrale zu sein.  Die zweite Aufgabe ist es,  die Aufrichtung des Menschen abzusichern und danach folgt alles, was mit Bewegung zu tun hat. Es gibt keinen einzigen Muskel im Körper,  der nicht von der Kontrolle des Innenohres abhängt.  Darauf können wir Hören,  Sprechen und alle Fähigkeiten der Kommunikation aufbauen.‘    Zit. A. Tomatis

Wir  SPRECHEN,  SINGEN,  LESEN,  LERNEN  mit  unseren  OHREN !

 

7 a.     ZUM   ORGANISATIONSPROZESS   DES  OHRES   IN   ERWEITERTER SICHTWEISE  :

Die Hypothese :  Horchen ist lebendige  d.h.  gespannte Aufmerksamkeit mit dem einzigen Ziel der Evolution auf das Wort –  im Sinne des Logos –   zu hören, um es in eine sprachliche Form zu übersetzen.  Zu diesem Zwecke  entwickelt sich das komplexe Gebilde des Ohres, das nicht auf die Physiologie des Sinnesorgans als solches eingrenzbar ist  und wegen seiner allgegenwärtigen Funktion die Gesamtheit des Nervensystems  umfaßt.  Wie alle Zellen besitzt auch die Haar- oder Cortizelle des menschlichen Ohres eine Membran, ein Zytoplasma, einen Kern und Mitochondrien und  hat dabei eine besondere Morphologie :   an seinem oberen Pol eine Anzahl von 50 – 100  Zilien oder Sinneshärchen und eine größere Anzahl von Mitochondrien.  In phylogenetischer Hinsicht ist diese Cortizelle eine der ältesten und eine der ersten, die sich spezialisierte mit einem sehr stabilen Zellaufbau.  Die Cortizelle, die wir im Utrikulus,  in den Ampullen,  im Sacculus und in der Cochlea vorfinden, vollzieht eine posturale und eine dynaminisierende Funktion. Die erste  ist an den Winkelunterschieden der Sinneshärchen ablesbar und entspricht den Prozessen von Beschleunigung und von Verlangsamung.  Die andere  funktionelle Wirkung ist unendlich subtiler und nur als Reaktion auf Schallreize erfassbar  d.h.  durch unendlich feine Verlagerungen von Molekülen, Atomen und Elementarteilchen.  Die Bedeutung dieser zweiten funktionalen Aktivität der Zilien ist von besonderer  Wichtigkeit,  da dank dieser Aktivität, die Töne das gesamte  Hörsystem  energetisch stimulierend   ‚aufladen‘  und durch sogen. informatorische  Torsionswellenmuster  (der teilchenlosen Form der Materie des Bewusstseins)   die Spin-Struktur der Zell-DNA  modulieren und modifizieren.

Die psychotherapeutischen Wirkungen der Methode werden  vor allem durch die Reaktivierung der vom Individuum bereits erlebten embryonalen Entwicklungsphasen erklärbar. So lassen sich die ungewöhnlichen und oft spontanen seelischen Nachreifungen verstehen, weil:
sehr frühe, intrauterin  geprägte kortikale Engramme dekodiert werden und damit  ‚Erinnerungen‘  des individuellen und kollektiven Unbewussten aufscheinen und z.B.  bei eingeschränkten motorischen Steuerungen oder unzureichender Aufrichtung von Becken und Wirbelsäule – wie bei vielen Behinderungen  – ‚interozeptische‘   d.h.  sensomotorische,  propriozeptive, viszerale Wahrnehmungen sich  verbessern und weitere damit  indirekt zusammenhängende Störungen  ausheilen lassen.
In den praktischen Anwendungen ließ sich erst  nach Jahrzehnten feststellen, was  die  dafür wichtigsten  auslösenden Faktoren   waren  :

  • die Mikrogymnastik der Muskulatur von Steigbügel und Hammer.
  • die zunehmende Sensibilisierung der Hörschnecke für hohe Töne.
  • das Einüben des rechten Ohres als dem  Leit-Ohr.  Nur das rechte Ohr erlaubt eine präzise Kontrolle von Sprache und Aufrichtung.
  • bei  neurophysiologisich unzureichenden  Sollwert-Regulationen  elektroschwacher  ‚Betriebsspannungen‘  der  Zell-DNAs  – insbesonders  die des vestibulären Ur-Hirns –   dem Beginn  protopathisch-viszeraler  und kortikaler Regulationen  –    balancieren sich diese  aus  pathologischem Ungleichgewicht  zu   wechselseitig sich  stabilisierenden,  funktionell  angemesseneren  Sollwert-Regulationen.
  • Zuerst  und  ursprünglich  – rein  informatorische Torsionswellenmuster modulieren und modifizieren  die Drehspins  der Moleküle der DNAs zu  den dann energetischen-materiellen Strukturen.  Grundlage der Welt ist das Bewusstsein, als dessen Träger die Spin-Torsionsfelder auftreten.  Wörter, Gedanken, Bilder sind Torsionen, die  die Erscheinungen der Welt erschaffen. Untersuchungen haben  gezeigt, dass  z.B.  ‚ 70 % der Kinder, die  Zerebralparesen bekommen, von solchen Eltern geboren wurden, die sich bis zum 3./4. intrauterinen Monat noch nicht entschieden hatten, ob ihr  Kind sein soll  oder nicht .   Kinder mit später starkem Schielen oder mit Kurzsichtigkeit werden von Paaren geboren, wo einer der Eltern ein Mädchen,  der andere einen Jungen will.‘   Zit.  Akimov. A.E. 1996

 

7  b.   Die Audio-Psycho-Phonologie als ein Verfahren  ‚behutsamer Selbst-Entbergung‘  (nach Heidegger)   in  zukünftigen  Anwendungen.

Wie  so  oft  bei  großen, wissenschaftlichen Entdeckungen  die echte Erkenntnisgewinne aufweisen, wurden auch bei der Tomatis-Methode  ihre kurzfristigen Auswirkungen anfangs überschätzt,  ihre langfristig-gesellschaftlichen Folgen werden dagegen meist unterschätzt.  Derzeit noch durch die allgemeine Ungläubigkeit vieler geschützt, denen ihre homöotechnisch-natürliche Wirkweise unverständlich ist und  auch vielen therapeutisch Arbeitenden  mit anti-technischen Ressentiments  befremdlich bleiben,  handelt es sich um eine großartige Methodik, weil mit ihr einerseits Technik und Ökonomie und andererseits Natur,  Kultur und Soziales auf einer höheren Ordnungsebene zusammenfinden.

Mit ihr wird die Übersetzung  psychologischer, ethischer und  spiritueller Sachverhalte in die Sprache einer anthropotechnischen Übungstheorie möglich, die auch vor den innerlichen,  intimsten Zonen menschlicher Selbst-verhältnisse nicht halt macht.

Als  vielseitiges und qualitativ hochwertiges Verfahren einer Selbstformung des Menschen ist die Tomatis-Methode  auch quantitativ  ein Katalysator eines Paradigmenwechsels von der Verknappung zum Überfluss in wichtigen Feldern wie  Bildung, Therapie, Wissenschaft und  Kunst.  Bereits  ein einzelner verantwortungsbewußter Anwender kann mit ihr 50 Personen täglich wirkungsvoller behandeln  als es  in  der klassisch-verbalen Psychotherapie mit einer Person möglich ist.  Die  psychotherapeutisch-verbale Behandlung    nur einer einzelnen  Person wird mit der Tomatis-Methode obsolet.

Des weiteren zeichnet sich mit ihr eine neue Kompromissmöglichkeit  zwischen Kybernetik und Humanismus ab, sofern ihre derzeitigen Anwender mit ihr mehr wollen als eine nur  einseitige Methode  ent-geistigter Vitalität.  Nicht nur bei solchen Fällen sondern auch bei anderen Zeitgenossen seelisch-säkularisierter Orientierung, springt es dem aufmerksamen Beobachter in die Augen wie wenig die Menschen von heute noch von ihrem verborgenen, ontologischen Adel überhaupt Kenntnis nehmen.

Zit.   ‚ Diese Weltkinder halten sich gewöhnlich doch eher für die Exponenten ihrer Sippe, denn für die unmittelbaren Kinder Gottes. Mit der verdächtigen Munterkeit unbelehrbarer Weltmenschen agieren sie weiter als Mitspieler in einem Stück, das immer nur allzu irdische Belange in Szene setzt……… Unfähig, wie sie sind, ihren subtilen Ursprung zu erfassen, verlieren sie sich, Halbautomaten vergleichbar, in der  ‚Diesigkeit‘  (nach Heidegger)   profaner Affairen.‘    Zit.  P. Sloterdijk

Nomadisierenden Hirten und Viehzüchtern nicht unähnlich, sind sie keine ‚Guten Hirten‘ , weil sie von Anfang an  nur auf die Gewinne aus der Fortpflanzung ihrer Herden spekulieren.  Hirten dieser Art sind Züchter und Tierverwerter, die die Lebensprozesse von Beginn an manipulieren und sich selbst als Menschen  dabei  verdinglichen.  Ihr Dilemma ist das der Moderne allgemein .  Indem sie sich hinter  Dingen und Gewinnen verstecken, verkleinern sie den existentiellen Charakter, das Mysterium ihres eigenen Daseins und lassen es an Offenheit,  Gelassenheit und  Solidarität fehlen.  Als Menschen werden sie so zu Wesen, die sich zwar noch  nach anderen Menschen sehnen, diese aber  gleichzeitig   nicht mehr ertragen.

Der Wahrheit einer neuen Erfindung haftet zudem immer ein gewisses Risiko an,  weil Menschen für sie noch kein Organ haben.  Den sich selbst verdinglichenden Menschen von heute fehlt  aber meistens die Fähigkeit zur Abschätzung der Inovationsfolgen.  Technik und Ethik finden  bei ihnen nicht mehr zusammen.   Der Mensch von heute wird  so  zum technologischen  Riesen und zum moralischen Zwerg.

In den 1950 er Jahren bis heute war die Tomatis-Methode überwiegend ein Verfahren entwicklungstherapeutischer Technologie.  Als eine homöotechnisch-natürliche Methode,  die die Natur des menschlichen Hörens und Horchens nachahmt,  geht sie  aber darüber   hinaus  :

indem sie die, dem  menschlichen Ego bislang noch verborgenen Schattenaspekte seines Selbst  – wie  in einem zweiten schöpferischen Geburtsakt – , im Geiste von Spiegelungen einer diesem Ego noch nicht bewussten Vergangenheit hervorholt,  diese Spiegelungen  reintegriert und eine Metamorphose des  ‚wahren Selbst‘  möglich werden lässt.

In einem  anderen Bild ausgedrückt :  Das menschliche Ego kann  mit der Festplatte eines Computers verglichen werden  und die  ‚Entbergung des neuen Selbst‘  mit der Öffnung aller Informationszugänge im Internet.  Wem es gelingt sich aus der Identifikation mit der ihn begrenzenden   ‚Festplatte seines Egos‘   zu befreien, dem eröffnet sich ein holistischer Kosmos neuer Möglichkeiten.  In dem Maße wie das begrenzte,  alte Ego verschwindet, wird die Einheit des eigenen Selbst mit dem Ganzen offenbar,  unbegrenzt von Raum und Zeit.

 

TRANSHUMANISMUS   statt    HERZBEWUSSTSEIN   ?

Als ein Verfahren  derartig  ‚behutsamer  Selbst-Entbergung‘   geht  die Methode über den klinischen Ansatz im engeren Sinne hinaus, sollte aber  nicht  als  transhumanistisches  Verfahren der  Selbst-Deformation  durch deformierende Maßnahmen von  Kartellen und  Großkonzernen missbraucht werden.

7  C  –   Vom  Homo Sapiens  zum  Homo Bio-Synthetique.

Eine scheinbare Elite des  ‚ Komitees der 300‘,   in  Finanzwesen,  Wissenschaften,  Medien,  Industrie und Geopolitik  betreiben seit längerem eine globale Agenda der Zerstörung alles Lebendigen  um des  eigenen Vorteils  willen.  Sie haben bereits   :

–  nationale  Erziehungssysteme  geschaffen,  um uns  das Wissen vorzuenthalten.

– ein Gesundheits- und  Pharmasystem aufgestellt , um unser  Krankbleiben  sicherzustellen.

– die Finanzmärkte monopolisiert,  um uns  des  Reichtums zu berauben. – Heute (2019) besitzen  1 % der Reichsten genauso viele Vermögenswerte wie die restlichen 99 % der Erdbewohner

– Zahlreiche Medien geschaffen, um  uns  zu  belügen und zu  manipulieren

Seit mehr als 200 Jahren gibt es an der Spitze der Welt-Pyramide eine Elite in der Elite, eine Gruppierung sehr weniger Familien mit extremer Macht in allen Bereichen, die  die  Agenda  ihrer  Eine-Welt-Regierung  vorantreiben.  Die immer wiederkehrenden Namen sind :  Rothschild, Vanderbilt , Carnegie,  Mellon, Warburg, Windsor, Rockefeller,  Bushs,  Kissinger,  Cheney,  Greenspan, Soros, Bill Gates, (fast alle) Präsidenten der USA und in  2.  Reihe die Bilderberger-Gruppe, CFR, Trilaterale Kommission u.a.  Sie betreiben ihre transhumanistische Agenda zu einer ‚ Neuen Weltordnung‘,  die aber die   Alte   ist  in  allen Lebensbereichen  voran.

Es handelt sich um keine Fatalität, die der Conditio Humana inhärent wäre, sondern  um den narzisstisch-pervertierten Willen einer sehr kleinen Gruppe von Mächtigen die denken, dass  nur Ihnen der Planet Erde gehöre und dass  sie ihn ausschließlich zu ihren Vorteil ausbeuten könnten.

 

Die Tomatis-Methode kann   IM   KRASSEN  GEGESATZ    zu  dieser  länger  geplanten Agenda,   in einem  individuell-spirituellen Sinne genutzt werden  ;   denn der Mensch ist  jenes Wesen, das keine Eigenschaften hat, außer denen, die er sich selbst erschafft.  Als Homo sapiens  ist er das Wesen, das über sich selbst hinausgehen kann und soll,  weil seine Bestimmung in  der umfassenden Entfaltung aller seiner Kräfte liegt ;  der aristotelischen Entelechie  d.h.  die Verwirklichung der angelegten Möglichkeiten durch Harmonie, Homöostase und Kohärenz natürlicher Kräfte.  Auf dieses Ganze  zielte   das  Humboldt’sche  Bildungsideal von 1800 .    Heute bereits wie ein unpassender Gegenentwurf zur derzeitigen Informationsgesellschaft ,   welche nicht  Nützlichkeits-Erwägungen sondern die Entfaltung des Individuums in den Vordergrund stellte.  Bildung ist ein  Prozess  den Menschen zu befähigen, sich sowohl ein Bild von sich Selbst  als sich auch eines von der Welt zu machen und  mit    b e i d e n   vertraut zu werden, um so über die Fähigkeit zu kritischer Reflexion zu  verantwortlichem Handeln zu gelangen.

Die kybernetische Moderne,  die mit Norbert Wiener und Alfred Tomatis um 1950 begann, versetzte uns in die Lage eine starke,  sich bereits kosmopolitisch ausbreitende,  neue Bildungsidee freizusetzen.    ‚  Sie wird aber um eine psycho-historische Dimension  komplexer und nicht niedriger denken und  handeln  müssen als ihre  kulturellen Vorgänger.  Die neue Bildungsidee sollte sich als die größere menschliche Kraft erweisen.  Nur wer auf diese Weise sich heute  kybernetischer  Methoden  in  spiritueller Intention bedient ,  kann noch  als Humanist gelten.    –    ‚ Von einer techno-humanen Kultur, die mehr als eine erfolgreiche Barbarei sein will,  werden heute vor allem zwei Dinge verlangt :  psychologische Bildung und kulturelle Übersetzungsfähigkeit.‘    Zit. P. Sloterdijk

Der  Tomatis’sche Hörsimulator ist nicht zuletzt auch eine dem Menschen dienende  ‚Maschine‘,  die kaum Kosten verursacht und ewig hält.  Derartig perfekte Maschinen, deren Kommen Karl Marx bereits voraussah,  sind jedoch mit dem zerstörerischen Vampirismus des heutigen Finanzkartell-Kapitalismus und den  mit ihm einhergehenden Ressourcen- und Ausrottungskriegen unvereinbar,  weil sich perfekte Maschinen jeder kapitalistischen Verwertungslogik  entziehen.

Das renommierte von  Albert  Einstein mitbegründete ‚Bulletin  of  Atomic Sciences‘  stellte 2007  fest :  ‚ Durch Wissenschaft und Technik wird die Menschheit an den Rand der Selbstzerstörung gebracht.‘   Durch die zerstörerische Kraft der Atomspaltungen  (ca. 16 500 Atombomben  lagern auf Abruf) , durch   550  Atomkraftwerke weltweit  mit der  für alle höheren Lebewesen  tödlichen  nuklearen  Verstrahlung –  bereits  freigesetzt in Tschernobyl  (1986)  und Fukushima  (2011) –  eine Verstrahlung, die im Prinzip  unbeherrschbar ist,  was immer verschwiegen wird,  durch militärische Nanotechnologien im Verbund mit Genmanipulationen  und  nachfolgenden   Krebserkrankungen, geht die Menschheit zielstrebig  ihrer eigenen Vernichtung  entgegen.   Die   WELTUNTERGANGSUHR   steht  nicht  mehr  vor sondern  bereits  nach  zwölf  Uhr !

Eine Wende ist nur durch eine entschiedene Abkehr von den alten Privilegien der Spaltung der Menschheit in Habende und Nicht-Habende, in Herrschende und Beherrschte möglich.  Diese revolutionäre Veränderung verlangt vom Einzelnen eine große integrale Disziplin und die Einsicht,  daß gemeinsame Lebensinteressen sich nur vor dem Hintergrund  globaler, kooperativer Askese  verwirklichen lassen.  Globalisierung,  Nationalstaatlichkeit  und  Demokratie werden nur dann kompatibel werden,  wenn sie in dezentraler Form in  international geltende Regelwerke eingebunden sind.  Erst eine globale Struktur dieser Qualität hätte den Namen    ZIVILISATION    verdient.

In einer post-materialistischen Gesellschaft in der das expotentiell zunehmende Wissen der Menschen über den Menschen zur entscheidenden Produktivkraft geworden ist und die konstruktiven Entlastungen von der Mühsal des Alltags durch eine Vielzahl neuer Technologien immer selbstverständlicher geworden sind, wird die Tomatis-Methode,  die durch den Unsinn selbst-entfremdender Arbeit erzeugten Bewusstseinsbeschränkungen aufheben können. Sie wird zu friedlichen Konfliktlösungen,  zu  einem gelingenden Leben und zu einer bisher beispiellosen sozialen Verbundenheit aller beitragen, sofern ihre Anwendung vom Wesen der Liebe getragen bleibt, das keine zukünftigen Vorteile für sich erwartet.  Dies sind die entscheidenden Voraussetzungen für eine kybernetisch steuerbare und gleichzeitig humane Welt-Innenpolitik mit dem Ziel einer gerechten, friedvollen und produktiven Koexistenz aller Erdenbürger.

LIEBE  als  das  Grundprinzip  universeller  Energie.

Wenn es darum geht, die Welt auf dem Weg zu mehr Freiheit, Verantwortung und Solidarität durch einfühlsames Zuhören, zu mehr Sprachverstehen und damit Dialogbereitschaft zu führen, wer oder was könnte hier spezifischer, wirkungsvoller und  kulturübergreifender beitragen als das tomatis’sche Horchtraining  ?

Die Seelen aller Menschen sprechen sofort auf die Botschaften der Musik an, kommen sie aus dem singenden  Kosmos  mozart’scher  Musik,  die den Verstand überschreitend, es für jeden leicht werden lässt, sich mit den ursprünglichen Quellen seines eigenen, einzigartig-schöpferischen Seins  wieder zu verbinden.  Sind  Bewusstsein und  Emotionen,  Geist und Körper wieder im Gleichgewicht, wird es leicht die Aufmerksamkeit vom Verstand auf die Intelligenz des eigenen Herzens umzulenken, wodurch sich Herzschlag,  Atmung,  Blutdruck und Gehirnwellen synchronisieren. Das Herz ist in besonderer Weise empfindsam für jedes Gefühl von Liebe und Dankbarkeit.

‚ Es genügt schon die bloße Erinnerung an ein angenehmes Gefühl, eine gedachte Szene dieser Art, um den Übergang von einem chaotischen in einen kohärenten Herzschlag auszulösen.  Dem emotionalen,  dem limbischen Gehirn  wird Stabilität signalisiert wodurch sich in positiver Rückkoppelung  wiederum die Kohärenz des Herzschlages verstärkt. Die Übereinstimmung zwischen emotionalem Gehirn und dem Herzschlag stabilisiert seinerseits wieder das Gleichgewicht von Sympathikus und Parasympathikus. ‚ Zit. (McCraty.R et al. HarthMath. Institute 1995)  Gehen wir in Kohärenz fühlen wir uns auf physischer,  emotionaler und spiritueller Ebene gut. Der Cortisolspiegel sinkt, die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin balancieren unser Gehirn, die mit Ängsten einhergehenden hochfrequenten Beta-Gehirnwellen bleiben  niedrig, der Anteil die Heilung fördernden Theta-Wellen ist erhöht;  das Gehirn wird mit den stimmungs-aufhellenden Endorphinen überflutet, ebenso wie mit Oxytocin und Anandamid.  Objektive biologische Veränderungen dieser Art werden zellulär übertragen. Auf der Ebene der Zellen erfolgen Kommunikation, Vermehrung und Heilungen dabei  immer durch Resonanz.  (Oschmann, 2015)  Mit zunehmender persönlicher Kohärenz tragen wir so  unseren Teil zur Gesamtkohärenz aller Erdenbewohner bei.

Dies wird noch zusätzlich unterstützt durch die Zunahme an starken Eruptionen  solarer Strahlung  –  aufgrund des  derzeit  sich abschwächenden  elektromagnetischen Erdfeldes –  , ergibt sich für uns  alle heute  die besondere  Möglichkeit zur Erweiterung des eigenen Bewusstseins.  Die niedrigste permanente geomagnetische Frequenz der Erde liegt bei 0,1 Hz.  Sie entspricht genau dem Rhythmus des menschlichen Herzens, sofern  es in Kohärenz ist.  Die auf das  menschliche  Herz gelenkte Aufmerksamkeit kann somit die ohnehin  starke Kohärenz des Herz-Magnetfeldes erhöhen,  zu  einer  Kaskade von  mehr   Freude,  Wertschätzung,   Mitgefühl  und  Liebe !

‚ Weder erhabene Intelligenz noch Phantasie  noch  beides vereint,  machen ein  Genie aus.    Liebe !    Liebe !    Liebe !     ist die Seele des Genies. ‚    Zit.  W.A. Mozart,  Tagebuch vom  11. 4. 1789

‚Wenn sich eine Person mit einer anderen verbindet – sei es durch Berührung oder Mitgefühl – beginnen die elektrischen Aktivitäten der beiden kommunizierenden Herzen und Gehirne – nun  miteinander  verschränkt  –  sich  zu synchronisieren.  EEG-Rhythmen wie der Alpha- und Beta-Rhythmus synchronisieren sich automatisch mit dem Herzrhythmus, dessen Synchronisation  nimmt zu, wenn eine Person sich in einem physiologisch kohärenten Zustand befindet, was  zu mehr Intuition, Kreativität und  optimaler Leistungsfähigkeit führt.  Diese Forschungsergebnisse der  ‚ Global- Coherence -Initiative   weisen darauf hin,  welche enormen Auswirkungen die Aktivierung eines weltweit- kohärenten Feldes hat ;  denn sie zeigen auf,  daß  die heilende Kohärenz der Liebe ansteckend ist. ‚    Zit.  H. Lipton /  S.  Bhaerman  –    Millionen von Menschen, die sich bewusst auf ihr herz-zentriertes Mitgefühl ausrichten und die Energie dieser Liebe für ihr seelisches und spirituelles Wachstum nutzen , in der Absicht zu einem globalen Bewusstsein von mehr  Gleichgewicht,  Kooperation,  Solidarität und  Frieden zu kommen,  werden das Antlitz der Erde verändern.

‚ Eines Tages, nachdem wir die Herren der Winde, der Wellen,  der Gezeiten und der Schwerkraft geworden sind,  werden wir uns in Gottes Auftrag die Kräfte der Liebe nutzbar machen.  Dann wird die Menschheit  zum zweiten Mal in der Weltgeschichte,  das Feuer entdeckt haben.‘    Zit.   Pierre Teilhard de Chardin  (1881-1955)

AUDIO – PSYCHO –  PHONOLOGIE      in     MÜNCHEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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