Als audio-vokaler Kurs für : SängerInnen, InstrumentalistInnen, SprecherInnen, KünstlerInnen, LeistungssportlerInnen

3. Als   AUDIO-VOKALES   TRAINING   in   MÜNCHEN für  SängerInnen,  InstrumentalistIinnen, SprecherInnen, SchauspielerInnen, KünstlerInnen und LeistungssportlerInnen

Mit der Audio-Psycho-Phonologie können bisherige Grenzen von motorischer Beweglichkeit, Körper-Selbst-Steuerung, Tonusflexibilität und Ausdrucksfähigkeit erweitert werden.
Mit Hilfe des von Tomatis konstruierten Hörsimulators , kann Ihnen über Biofeedback elektronisch vermittelt werden, wie Sie optimal hören und horchen sollten. Durch die Stimulationsbehandlung lassen sich wichtige Basisfaktoren Ihrer stimmlichen,  instrumentalen oder motorischen Fähigkeiten verbessern.

Tomatis beschrieb die Wirkungen des Hörsimulators um 1950 wie folgt :
‚Das entscheidende Merkmal einer Stimme mit einem guten Sitz ist immer ein sehr deutlicher Unterschied zwischen der Arbeit des Kehlkopfes, die sehr gering sein muss und der Resonanz, die groß sein muss. Dieses Merkmal entspricht immer der Art, wie die Person hört und horcht. Wenn man jemandem – via elektronischem Ohr – die Hörweise eines großen Sängers vermittelt, beginnt die Person in unmittelbarer Gegenreaktion auch Töne zu produzieren, die von hoher Qualität sind. Bedingt durch diese optimale Hörweise, sehen Sie, wie die Person sich alsbald verändert : ein allgemeines Wohlbefinden stellt sich ein. Die Person nimmt eine aufrechte Haltung ein, atmet tiefer und ihr Gesichtsausdruck verändert sich.‘ (Zitat Ende)

Jahrzehnte später sind die genannten Wirkungen des Tomatis-Effektes oft subjektiv beschrieben worden, in Tests objektiv überprüfbar und vor allem von langfristiger und nachhaltiger Wirkung.

Die im Hörtest diagnostizierbaren Kriterien eines optimal horchenden d.h. eines musikalischen Ohres, sind heute sehr genau bekannt.


Abb.: Kurve für das musikalische Ohr – spezifische Schwellenwerte

– die Schwellenwerte der Hörkurve müssen hoch liegen, ohne Senke oder Spitze
– die Werte sollen bis 3000 – 4000 Herz ansteigen und können dann auf hohem Niveau leicht abfallen
– die Selektivität beider Ohren muss ‚offen‘ sein
– die Dominanz des rechten Ohres als dem ‚Leit-Ohr‘ muss gegeben sein

Und nun stellen Sie sich bitte vor, dass alle diese Bedingungen gleichzeitig ineinander greifen und sich ergänzen müssen. Schon die Schwäche – oder der Ausfall einer Funktion – beeinträchtigt das Gleichgewicht des Musizierens. Deshalb ist ein optimales musikalisches Hören und Horchen so selten, aber immer die Voraussetzung für eine hohe musikalische Befähigung.

Ein Solist, der sein Instrument virtuos beherrscht, hat die Fähigkeit, das zu interpretierende Stück mit seinem Ohr äußerst präzise zu kontrollieren. Wer über diese hoch differenzierende Kontrollfähigkeit noch nicht verfügt, der kann mit Hilfe des elektronischen Ohres sich diese aneignen. Eine Verbesserung der auditiven Kontrollfähigkeiten führt dabei immer auch zu einer Steigerung und Neugestaltung kreativer Ausdrucksmöglichkeiten. Das elektronische Ohr erlaubt eine gezielte Stimulation über eine Mikrogymnastik der Muskulatur des Mittelohres, über die sich im Verlaufe des Trainings dann eine optimale musikalische Hörweise ausbildet.

Beim Horchtraining nach Tomatis wird die Musik von W.A. Mozart verwendet.

WARUM   MOZART?

Weil er ein Zauberer, ein  ‚Heilender‘  war, der einzige Musiker, den alle Völker der Erde spontan verstehen und oft bewundern.  Seine Musik versetzt uns in einen Zustand höherer Ordnung, durch den wir mit uns selbst – als einem Teil des Universums – in Kontakt kommen.  Warum Mozart?   Kinder antworten darauf gern :  Darum!   Weil es so ist!   Ist Mozart zu leicht für Kinder und zu schwer für Erwachsene?

Mozart , das bedeutet die Wahrnehmung eines mich glücklich machenden Gleichgewichts zwischen dem singenden Kosmos und mir als einem Menschen, der mit seinen eigenen, bis ins Subatomare reichenden Rhythmen sich auf diesen kosmischen Gesang einschwingen kann.
Es sind nicht Mozart’s  individuelle,  ’seine‘  Töne,  die er komponierte;  Mozart’s Musik versetzt uns in den Einklang mit den Vibrationen unseres Seins, des Seins überhaupt.  Mozart ist wie eine eine Brücke zwischen den Energien des Kosmos und dem Kleinkram unseres alltäglichen Lebens;  er ist Interpret und Übersetzer einer Verschmelzung, einer Communio mit dem universellen, göttlichen Sein. Auch wenn er sich in einzigartiger Weise mit den kosmischen Dimensionen verbindet, verliert er doch nie seine Authentizität,  bleibt das menschliche Wesen das er ist.  Ihm gelingt eine mühelose, von Fehlern unberührte Wahrnehmung, so dass seine eigene Freude am Klang des Kosmos auch unsere Ohren zu öffnen vermag, wenn wir ihn hören.  Es ist das Strömen eines universellen schöpferischen Lichtes, das selbst Gesang ist und uns,  seine Hörer sicher,  gefasst und  gesund werden lässt.
Mozart ist Arznei !   In einem seiner Briefe beschrieb er es so:
‚………….. um das Herz der Menschen singen zu lassen,  das Herz, das sicherlich der schönste aller Tempel ist.‘
Jenseits der subjektiven Wirkungen sind die Effekte der  ‚Arznei Mozart‘ empirisch nachweisbar.   Es sind dies :

– die Beschleunigung des Herzrhythmus
– die Vertiefung der Atmung
– eine Zunahme an Energie
– das Aufbrechen von Kreativität
– die Flexibilität des Tonus nimmt zu, wodurch
die Bewegungen ökonomischer werden, ihr Ausdruck authentischer.

‚ Mozart ist ein Prüfstein des Herzens, durch ihn können wir uns schützen vor aller Krankheit des Geschmacks,  des Geistes,  des Fühlens.  Hier spricht ein einfaches,  nobles,  gesundes und unendlich geläutertes Menschenherz in der Sprache der Musik .‘    Zit.  Edwin Fischer,  Pianist  1886 – 1960

Oder in den spöttischen Worten eines  Bernhard Shaw :   …….. die einzige bisher geschriebene Musik, die nicht deplaziert klingen würde im Munde Gottes.

 

Sie hören also Mozarts Musik.  Hier vor allem seine Violinkonzerte und bevorzugt die hohen Töne ab  8000 Herz, wodurch es Ihnen gelingen wird  die Gesamtheit aller Frequenzen ohne Verzerrungen wahrzunehmen und zu analysieren. Bei einem ungeübten oder einem schlecht hörenden Ohr, übertönen die tiefen Grundfrequenzen die mitklingenden Obertöne. Die betreffende Person hat auf diese Weise keine Selbstkontrolle über das Timbre ihrer Stimme. Die Stimme wirkt dadurch :  flach,  glanzlos und wenig modulationsfähig.
Das Gleiche gilt für Instrumentalisten, die  auch wenn sie über eine perfekte Technik verfügen  nicht imstande sind, ihr Gehör auf das Obertonspektrum des Instruments einzustellen und deshalb ihre musikalischen Empfindungen nicht ausdrücken können.  Durch die hochgefilterte Musik Mozarts wird das Gehör trainiert und im Verlaufe in der Weise so konditioniert, dass die Muskulatur des Mittelohres lernt, sich bevorzugt auf die hohen Frequenzen hin anzuspannen und einzustellen.

Dadurch gelingt es dem Sänger das Timbre seiner Stimme zu kontrollieren; dem Instrumentalisten gelingt es  über die Klangfarben seines Instruments zu verfügen. Das passive wie das aktive audio-vokale Training haben zum Ziel, ihr Ohr so zu konditionieren, dass es fähig wird auf die hohen Töne zu horchen, ihnen zu lauschen. Die hohen Frequenzen haben im Übrigen einen energetisierenden, das Gehirn aufladenden Effekt, da die Zahl der Zellen des Corti’schen Organs auf der Basilarmembran des Innenohrs deutlich zahlreicher sind  als die Zahl der Zellen für die tiefen Frequenzen.  Die beschriebenen  körperlichen Gegen-Reaktionen zeigen,  dass nicht nur das Ohr sondern der ‚ Leib als Ganzer ‚ am Horchen beteiligt ist.  Es ist deswegen entscheidend  eine aufrechte Haltung und diese bewusst einzunehmen. Eine sich verbessernde Aufrichtung des Beckens und damit der Wirbelsäule wird im Verlaufe der nachfolgenden Optimierungen auf natürliche Weise selbstverständlich werden.  Ihnen wird ein bewusstes, nachspürendes Erleben der sich verbessernden Aufrichtung in eine optimale Haltung möglich.

‚Viele Studierende bilden sich heute zu virtuosen Einzelkönnern aus, sie haben aber kein Gefühl mehr für den Platz ihres Tones im Gesamten.‘ – D. Barenboim 2005 – Mit einer oft ans Maßlose grenzenden technischen Virtuosität horchen sie nicht mehr darauf, dass sie es selbst sind, die in der Qualität des Tones schwingen.
Das eigentliche Musikinstrument – ihr Leib – kommt nicht zum Ausdruck. Horchen – d.h. der Wille, sein Ohr aktiv zu fokussieren, so dass die richtige Analyse der Töne stattfindet, setzt eine optimal aufgerichtete körperliche Haltung voraus !  Nur der, der sich so im HARA , seinem energetischen Zentrum geerdet hat und im Herzen, seinem Zentrum liebevoller Gefühle präsent ist, dem gelingt eine Wiederverbindung mit seinem wahren Wesen im Sinne des Goethewortes : ‚ Werde der, der Du bist. ‚  Weil er dann in der Kraft der Liebe zentriert ist, kann sich sein Bewusstsein auch den transpersonalen und spirituellen Potenzialen öffnen.

Nach dem Abschluss des Trainings werden Sie feststellen, dass Sie analytisch richtig,  genau,  sensibel und Ihres Selbstes bewusster hinhören und sich so Ihre vokalen und instrumentalen Leistungen optimiert haben. Individuell in sehr unterschiedlicher Weise  haben sich wichtige Aspekte Ihrer Begabung verbessert:

– Motivation,  Aufmerksamkeit , Energie,  Ausdauer
– Lampenfieber,  Ängste,  Selbstunsicherheiten bilden sich zurück
– die feinmotorische Geschicklichkeit vor allem der linken Seite nimmt zu  –     und  damit wird die Beidhändigkeit ausgewogen.
– Konzentration,  Gedächtnis,  Sprech-,  Gesangs-,  Spielflüssigkeit nehmen zu.   Ihr Ausdruckspotenzial und Ihre Bühnenpräsenz haben sich optimiert.

Sie  könnten  noch  gelassener  und  kreativer  sein  !

KREATIVITÄT, ist eine Leistung, die nicht dadurch erreicht werden kann, dass Sie ihr Denkorgan besonders anstrengen, um ein Problem zu lösen. Die wirklich kreativen Einfälle kommen Ihnen eher dann, wenn es Ihnen gelingt ihr Gehirn ohne Druck und ohne gezielte Anstrengung zu benutzen. In gewisser Weise geht es uns Menschen dabei offenbar ähnlich wie den besten Sängern unter den Singvögeln, deren   ’sängerische Leistungen‘   Konrad Lorenz so treffend beschrieben hat:
Zit.
‚Wir wissen wohl, dass dem Vogelgesang eine arterhaltende Leistung bei der Revierabgrenzung, bei der Anlockung des Weibchens, der Einschüchterung von Nebenbuhlern usw. zukommt. Wir wissen aber auch, dass das Vogellied seine höchste Vollendung, seine reichste Differenzierung dort erreicht, wo es diese Funktionen  GERADE NICHT  hat. Ein Blaukehlchen, eine Amsel singen ihre kunstvollsten und für unser Empfinden schönsten,  objektiv gesehen,  die am kompliziertesten gebauten Lieder dann, wenn sie in ganz mäßiger Erregung  ‚dichtend‘  vor sich hinsingen.
Wenn das Lied funktionell wird, wenn der Vogel einen Gegner ansingt oder vor dem Weibchen balzt, gehen alle höheren Feinheiten verloren,  man hört dann einige eintönige Wiederholungen der lautesten Strophen.
Es hat mich immer wieder geradezu erschüttert, dass der singende Vogel haargenau in jener biologischen Situation und in jener Stimmlage seine künstlerische Höchstleistung erreicht wie der Mensch, dann nämlich, wenn er in einer gewissen seelischen Gleichgewichtslage, vom  ERNST  DES  LEBENS GLEICHSAM  ABGERÜCKT,   IN  REIN  SPIELERISCHER  WEISE   seine Töne produziert.‘   Zit. Ende  (Konrad Lorenz :  Die angeborenen Formen möglicher Erfahrung,  Zeitschrift f. Tierpsychologie  Bd. 5, 1942)

 

Ein Fallbeispiel:
Christina, 21 Jahre, Gesangsstudium

Sie studierte klassischen Gesang an einer Hochschule für Musik im 3. Semester.
Als Kind hatte sie auf Wunsch ihrer Mutter mit dem Geigenspiel begonnen, obwohl sie selbst lieber das Klavierspiel erlernen wollte. Ihre Mutter ist muttersprachlich Italienerin. Sie verbrachte deshalb immer einige Monate des Jahres in Italien . Hier kam sie als Jugendliche über das Interesse am Jazzgesang zum Studium des klassischen Gesangs.
Schon vom Beginn des Studiums an, war sie mit sich und ihren Erfolgen unzufrieden. Ihre Stimmlage, die des lyrischen Soprans, fand sie zu nasal, nicht schlank genug;  ‚Es ist so als bewege sich die Stimme von meinem Körper weg. Meine Haltung ist derart, dass ich zu weit vorne bin und je mehr ich mit der Stimme drücke, desto weniger kann ich meinen Körper mitnehmen.‘  Zit. Christina
Eine HNO-ärztliche Überprüfung ihrer Stimme ergab, dass sie ihre Stimmbänder nicht richtig schließen konnte.. Hinzu kam, dass ihr Selbstbewusstsein wenig gefestigt schien, was sich z.B. in Ängsten beim Vorsingen äußerte. Ihre Selbsteinschätzung gipfelte in der Äußerung : ‚Mein Gesang ist in den ersten Semestern deutlich schlechter geworden.‘ In dieser unzufriedenen, leicht angeschlagenen seelischen Verfassung stieß sie durch eine Broschüre auf die Audio-Psycho-Phonologie.
Die Diagnostik durch den Hörtest und andere Verfahren ergaben einige positive Befunde :
Eine offene, insgesamt dem Leben zugewandte Art und Weise zu hören und horchen.
Sie setzte das rechte Ohr als ‚Leitohr‘ durchgängig ein.
Die Kontrollfunktion der Trommelfelle für das rechte und linke Ohr war gegeben, jedoch nur für die Wahrnehmung der höheren Frequenzen ab ca. 3000 HZ, nicht jedoch für die mittleren und tiefen. Für den Gesang ungünstig war ihre seelisch-körperliche Haltung , geprägt einerseits durch eine zu Depressionen neigende Mutter und andererseits durch einen recht dominanten deutschen Vater, was zu stark divergierenden Ausprägungen des Horchens auf dem linken resp. rechten Ohr geführt hatte. Die eingeschränkte Hörweise ihres rechten ‚Leitohres‘ nahm die tiefen Frequenzen (bis 1500 HZ) relativ zu gut wahr. Man kann auch zu gut hören.
Damit stand sie auditiv und funktional unter dem Drang :‘ mit der Stimme pressen zu müssen. ‚ Weil die Hörweise ihres linken Ohres zu flach war, – sie hörte links die tiefen, mittleren, hohen Töne alle gleich – das bedeutet auch, sie konnte durch ihr Singen nicht genug Energie gewinnen. Und wenn sie sang, sang sie quasi gegen ihren eigenen Körper.  Audio-psycho-phonologisch betrachtet, befand sie sich damit in einem Dilemma, dem mit gesangspädagogischen Maßnahmen allein nicht mehr beizukommen war.

Im Verlauf des audio-vokalen Trainings über 120 passive und aktive Sitzungen – à 30 Minuten ( drei Abschnitte verteilt über 6 Monate) optimierte sich ihre Hörweise und ihr Gesang  nachhaltig. Zu Beginn während der passiven Sitzungen ereigneten sich einige seelische Nachreifungen, was sich in ihren Zeichnungen dokumentierte. Es löste sich damit eine ihr nicht bewusste, ambivalente Haltung zur Mutter auf und damit das beschriebene zwiespätige Verhältnis zum eigenen Körper.
Der Verlauf ihrer Hörweise auf dem entscheidenden ‚rechten Leitohr‘ verbesserte sich im 2. Abschnitt so positiv, dass sie in die Lage kam, alle Frequenzbereiche richtig wahrzunehmen und zu analysieren, was sie in die Lage versetzte  ALLE  Qualitäten ihrer Stimme auszuschöpfen. Zusätzlich hatte sich der Trainingszustand beider Trommelfelle verbessert, sodaß sie auch hier alle Frequenzbereiche richtig kontrollieren konnte. Dies erlaubt  den Rückschluß, daß sie nun einen guten Abstand zu sich selbst und ihren seelischen Problemen gefunden hatte. Das Studium des klassischen Gesangs konnte  sie einige Semester später mit  ’sehr gut‘  abschließen.

Ende des Fallbeispiels

ALS   AUDIO-VOKALES  TRAINING  in  MÜNCHEN   –  KLAUS  SOMMER   DIPL.-PSYCH.

 

Eine  eigenartige,  wissenschaftliche  Pilotstudie  zur  Überprüfung  des TOMATIS-EFFEKTES  auf die Hör- und Stimmleistungen  von  Sängern.

Universität Mozarteum Salzburg –  Prof. Dr. Horst-Peter Hesse, Abtl. musikphysiologische Grundlagenforschung – 2002

Acht Sänger im Alter von 20 – 30 Jahren, ohne Pathologien des Hörens erhielten :  40 Stunden passive Stimulation nach der Tomatis-Methode verteilt auf 2 Abschnitte à 10 Tage im Verlaufe von 6 Wochen. Tomatis empfahl immer eine minimale Behandlung von 70 Stunden verteilt auf 3 Abschnitte im Verlaufe von 3 Monaten. Zudem wurde in der Salzburger Pilotstudie keine aktive Singphase vorgenommen, was eine Schlüsselfunktion für die Sänger gehabt hätte.

Die diagnostischen Untersuchungen umfaßten :  Tomatis-Hörkurven, HNO-Audiometrie, Tests zur Hemisphärendominanz u. Gleichgewicht, Stimm- und Synchronisationsanalysen, Vokal-Formant-Analysen, Tonhöhenanalysen  u.a.  physiologische Meßdaten.

FAZIT  des Untersuchungs-Designs an der Universität Mozarteum Salzburg :

Hör- und Stimmulationsprogramme :  quantitativ und qualitativ unzureichend,  Anzahl der diagnostischen Methoden :  überzogen !

DENNOCH   ergab  die  Pilotstudie  folgende    R E S U L T A T E  :

VERÄNDERUNGEN  DER  HÖRFÄHIGKEIT  IM  ALLGEMEINEN

  • empfindsameres-feineres Hören  (durch Absenken der Hörschwellen um 6-7 DB im Durchschnitt)
  • Optimierung der Kontrollfähigkeit des Trommelfells  ( durch eine geringere Differenz zwischen Knochen- und  Luftleitung um 2 DB im Durchschnitt)

VERÄNDERUNGEN  VON  HÖREN  UND  STMME  IM  DETAIL

  • die Teffsicherheit in der Tonhöhenbildung nahm zu.
  • über eine Erweiterung des Vokalvierecks wurde eine exaktere Bildung der Vokale vor allem in der tiefen Lage möglich.
  • die Güte des Vibratos verbesserte sich, indem unregelmäßige Schwankungen in regelmäßige Periodizitäten übergehen.
  • die Auswertung bei der Cent-Abweichung über die Oktaven ergab :  die Intonationssicherheit nahm zu.
  • In allen physiologischen  Parametern nahmen die Instabilitäten ab und die Stabilitäten zu.
  • In den Hörtests und den Messungen des Leistungsverhaltens verbesserte und stabilisierte sich der Energiehaushalt in Richtung einer Homöostase.

Die  wissenschaftliche  Schlußfolgerung  daraus  ist  erstaunlich :

  • die Verbesserungen nach dem Tomatis-Hörtraining sind nur subjektiver Art.
  • es liegen keine neuro-physiologischen Beweise für den Tomatis-Effekt vor.
  • HONI  SOIT  QUI  MAL  Y  PENSE  !

 

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